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Thema: Eine verrückte Idee (Zunächst nur für Martin und Deirdre, später evtl mehr Leute)

  1. #1
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    Standard Eine verrückte Idee (Zunächst nur für Martin und Deirdre, später evtl mehr Leute)

    Inzwischen war schon mehr als ein Monat seit dem Feldzug in die Spiegelwelt vergangen.
    In dieser ganzen Zeit war dem jungen Alchemisten Martin vorwiegend eine Frage im Geiste herum geschwirrt. Es war ein Problem, welches sich in der Spiegelwelt als nahezu fatal heraus gestellt hätte, ein Umstand, der ihn beinahe einige Freunde gekostet hätte, eine Sache, die für sie alle zum Verhängnis werden konnte.
    Den kräftezehrenden Effekt, den die Spiegelwelt auf all die Freunde der Elemente hatte.
    Schon auf der Spiegelwelt selber hatte er sich mit Janeira über dieses Thema unterhalten, und kaum, dass er wieder in der normalen Welt war, war ihm ein Gedanke gekommen, wie man das Problem vielleicht lösen könnte...
    Es war eine verwegene, eine verrückte Idee. Es könnte funktionieren, oder auch schrecklich nach hinten losgehen, doch es war eine Idee, die den jungen Alchemisten seitdem nicht mehr los gelassen hatte.
    Den gesammten letzten Monat hatte er sich in seinen Büchern vergraben, hatte Nachforschungen der verschiedensten Form angestellt, und jetzt endlich glaubte er, weit genug vorbereitet zu sein, um seine These ernsthaft zu diskutieren.
    Dies war kein Projekt, dass er allein stemmen könnte, hier benötigte er Hilfe, die Expertise von Leuten mit erheblich mehr Wissen und Weisheit als er selber, und was er am meisten brauchte, was jemand der ihn wieder auf den Boden der Tatsachen herunter holen würde, wenn er sich gerade in eine Narretei verrannte.
    Aus all diesen Gründen und noch mehr, hatte er eine bestimmte Person gebeten, ihn in seinem Refugium auf zu suchen, damit er mit ihr seine "verrückte Idee" in voller Länge und mit allen Chancen und Problemen besprechen konnte.

    Als sie schließlich eintraf fand Deirdre sich in einen vollgestopften Raum wieder, der deutlich wieder spiegelte, wie beschäftigt der Alchemist bisher mit seiner fixen Idee gewesen war.
    Überall lagen Blätter mit magischen Diagrammen und alchemischen Formeln herum, zum größten Teil welche, die auf die ein oder andere Art und Weise etwas mit Barrieren zu tun hatten.
    Einige dampfende Gerätschafften köchelten in der Ecke, und ein paar dünne Holzplatten mit eingeritzten mystischen Runen lagen neben einer Pergamentrolle voller Notizen auf dem ohnehin überfüllten Tisch.

    "Hallo Deirdre, schön, dass du kommen konntest."
    begrüßte Martin sie, während er sich eilig daran machte, die dampfenden Gerätschafften vom Feuer zu nehmen und in eine freie, hitzefeste Ecke zu stellen.
    "Tut mir leid, dass ich dich bitten musste, den weiten Weg auf dich zu nehmen, aber ich habe eine Idee, die ich unbedingt mit dir besprechen möchte. Nein, besprechen muss."
    fuhr er fort, und begann in Windeseile auf dem Tisch zumindest ein wenig für Ordnung zu sorgen, damit die beiden sich setzen und es in Ruhe besprechen konnten.
    "Entschuldige die Umstände... kann ich dir etwas anbieten? Tee vielleicht?"
    meinte er ein wenig entschuldigend beim Blick auf das Chaos.
    "Wie auch immer... also, meine Idee. Verzeih mir, aber ich muss ein wenig ausholen um sie zu beschreiben.
    Also... Wie wir beide ja am besten Wissen ist die Spiegelwelt für Leute mit der Freundschaft der Elemente - oder in meinem Fall dem Fluch der... wie auch immer, auf jeden Fall ist die Spiegelwelt für uns ein gefährlicher Ort.
    Wie du weißt, ist es mir letztes Frühjahr gelungen, einen alchemischen Trank zu entwickeln, der zumindest mich vor den Auswirkungen dieser Welt grob beschützen kann. Es ist bei weitem nicht perfekt, und immernoch sehr unangenehm, aber wenigstens sterbe ich dort nicht.
    Nun, wie du ebenfalls weißt, ist dieser Trank leider nicht dazu geeignet, um jemanden mit der Freundschaft der Elemente, der in die Spiegelwelt reist, dort zu beschützen.
    Ich weiß, das ist für dich alles nichts neues, aber lass mich bitte zu ende ausführen, ich will nur erklähren, woher meine Idee kommt, und wie es funktionieren soll...
    Nun, der Grund warum dieser Trank nicht für dich oder einen anderen Träger der Freundschaft geeignet ist, liegt in seiner Natur als Essenzbarriere. Stell dir ein stabiles Eichenfass vor - ok, eher ein marodes Pappelfass, du hast ja recht...
    Wie auch immer, auf jeden Fall ein Wasserfass, dass verhindert, dass das innen liegende Wasser herausläuft und vom umliegenden trockenen Boden aufgesaugt wird.
    Nun, wenn das was ich über die Freundschaft der Elemente und ihrer Funktionsweise in der Spiegelwelt erfahren und nachgeforscht habe stimmt, seit ihr so etwas wie eine Gebirgsquelle.
    Aus euch sprudelt die Essenz des jeweiligen Elementes hervor, und die Spiegelwelt saugt diese wie ein gewaltiger Abgrund in sich auf.
    Der Sog, der dabei entsteht - durch den Druck der Elementaren Essenz auf der einen Seite und dem Sog der Spiegelwelt auf der anderen - reißt bei diesem Prozess kleine Stücke eurer eigenen Essenz im Strom mit, sodass ihr auch persönlich immer schwächer werdet, da ihr im Endeffekt mehr Energie verliert als ihr dazu erhaltet, und zu allem Überfluss auch noch ein wenig der unheimlichen Art der Spiegelwelt in euch eindringen könnte...
    Soweit gut zusammen gefasst?
    Nun, der Grund, warum mein Trank für eure Situation ungeeignet ist hat zwei Hauptargumente.
    Zum einen besteht das Problem, dass die Spiegelwelt euch als Gebirgsquellen benötigt, wenn ihr nicht vorhanden seit fehlt der ganzen Welt die Essenz die notwendig ist um uns Siedler dort überhaupt zu erhalten, das heißt es wäre eine schlechte Idee, diesen Fluss komplett abzukappen.
    Zum anderen würde mein Trank ja nicht verhindern, dass immernoch elementare Kraft des jeweiligen Elementefreundes in euch hinein fließt. Dadurch würde es zu einem gefährlichen Stau innerhalb der vom Trank geschaffenen Barriere kommen, sodass irgendwann einer von beiden, die Barriere oder du selbst, nachgeben und zerbrechen müsste. Auch in keinem der Fälle ein gutes Szenario.
    Nein Deirdre, ich versuche mich hier nicht zu rechtfertigen, einen moment ich komme gerade dazu, warum ich das alles nochmal erzähle.
    Also, vor einiger Zeit ist mir dann der Gedanke gekommen, ob man den Trank nicht irgendwie umändern könnte, um dennoch einen Nutzen für die Freunde der Elemente zu haben.
    Das Grundproblem, welches die ungeschützten Freunde in der Spiegelwelt haben ist ja, dass es ihnen aufgrund des Soges kaum möglich ist, ein gesundes Energieniveau zu halten und stattdessen immer weiter ausgesaugt werden, sehr ähnlich wie es bei mir der Fall wäre.
    Das Ziel jedes Versuches dies zu ändern sollte also logischermaßen sein, ein gewisses gesundes Energielevel zu schaffen und zu erhalten.
    Es muss aber gleichzeitig auch ermöglichen, dass die Elementar-Energie verhältnismäßig frei in die Umgebung abfließen kann. Nicht nur um die Umgebung mit Essenz zu versorgen, sondern auch um einen gefährlichen Rückstau zu verhindern."
    Martin machte eine kurze Pause, um das Ganze einsinken zu lassen.
    "Meine Idee nun ist es, den von mir entwickelten Trank, welcher eine undurchlässige Essenzbarriere erschafft derart zu verändern, dass er ab einem gewissen Energienieveau durchlässig wird.
    Das er also nur eine bestimmte Menge Essenz im Ziel halten kann, und sobald diese Menge überschritten wird, die überschüssige Essenz ohne sie zu behindern oder selbst beschädigt zu werden abfließen lässt.
    Um bei dem Beispiel mit der Quelle zu bleiben, wenn ein ungeschützter Freund eine wilde Quelle ist, die ihren eigenen Grund wegspült, und ein durch meinen aktuellen Trank geschützter Freund einer Quelle in einem geschlossenen, bald berstenden Fass entspricht, so wäre meine Idee vergleichbar mit einer offenen Wanne.
    Sobald die Wanne voll ist, fließt das restliche Wasser über den Rand, ohne die Wanne zu sprengen, und da die Wanne ohnehin voll ist, fließt genau so viel Wasser aus der Wanne heraus, wie in sie herein fließt, und in der Wanne selber haben wir ein konstantes Level an Wasser.
    Genug Wasser - oder Essenz um zur Realität zurück zu kehren - um dem Freund der Elemente ein gewöhnliches, ungeschwächtes Leben zu ermöglichgen."
    Martin holte einmal tief Luft, um seine Aufregung zurück zu halten, während er Deirdre`s Gesicht auf eine wie auch immer geartete Reaktion absuchte.
    "Ich denke, ich habe inwzischen eine Ahnung, wie ich den Trank so ummodifizieren kann, um so einen Wannen-Effekt hervor zu rufen. Doch bevor ich mit so einer schwierigen Forschung anfange, wollte ich mich mit dir beraten. Abklopfen, ob meine Theorie Lücken und Fehler aufweist, und was du als direkt Betroffene davon hältst."
    Geändert von Martin Kräuterer (08.10.2014 um 21:23 Uhr)
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  2. #2
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    Deirdre hörte interessiert zu, nickte oder runzelte die Stirn ab und an. "Du schlägst also eine Art Speicher vor, so wie wir die Essenz aus den Kugeln gezogen haben, um uns aufzufüllen, nur dass dieser Speicher in uns ist und immer wieder gefüllt wird. Denn das Füllen ist nur an diesen besonderen Plätzen möglich gewesen, im Terra geweihten Kreis habe ich mich wohl gefühlt, fast wie hier. Da konnte ich die Verbindung zu Terra fühlen.

    Hm, nein, du willst kein tieferes Loch graben, sondern lediglich einen Teil mit Wänden versehen... hm... ja besser... aber ich bin mir nicht sicher, ob es funktionieren kann. Denn hier sammel ich ja auch nicht mehr Essenz in mir... es ist einfach da und gleich wieder weg, ich halte es nicht unbedingt in mir... wenn ich nun einen Teil in mir behalten würde... dann würde ich mich wohl auch verändern, denn dann bin ich nicht mehr wie ich jetzt bin...Zieht man einem Krieger mehr Rüstung an, verändert er sich, wird träger, langsamer, kann sich nicht mehr so bewegen, wie zuvor... verstehst du, was ich meine?"
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  3. #3
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    Martin nickte.
    "Ich denke, ich verstehe was du meinst. So ähnlich, wie ich steif und schwer werde, wenn ich mich in der Nähe von Terra`s Avatar aufhalte, oder wie Mion kurzentschlossen geworden ist, als man ihm Terra's Einfluss raubte und so der von Aeris anstieg..."
    sprach er nachdenklich. Ein Ungleichgewicht an elementarer Essenz war ihm durchaus nicht fremd, eher ein konstanter Lebensumstand seit einigen Jahren.
    "Das ist tatsächlich ein legitimes Problem mit meinem Plan"
    gab er zu, und kratzte sich am Hinterkopf, wobei sein Filzhut ein wenig auf und ab wippte.
    "So wie der Trank aktuell konzipiert ist, würde die "Wanne" zu einem guten Teil mit der spezifischen elementaren Essenz der jeweiligen Freundschaft gefüllt sein... was aller Wahrscheinlichkeit nach einen ähnlichen Effekt hervor rufen würde, wie der Essenzentzug des Zweifels, nur im Umgekehrten Sinne. Die jeweiligen Freunde würden also für die Wirkungsdauer Aspekte des entsprechenden Elementes entwickeln, seien es körperliche oder mentale..."
    Martin strich sich mit seinen Fingern ein paar Mal über sein Kinn (und den erbärmlichen Versuch eines Kinnbarts, der sich dort befand), um seine Hände beschäftigt zu halten, während er intensiv nachdachte.
    "Leider sehe ich spontan keine wirksame Möglichkeit, diesen Prozess vollständig zu eliminieren, zumindest nicht, ohne das gesammte Konzept noch einmal vollständig umzustoßen. Hmm... aber je nach dem, wie viel Essenz zurück gehalten wird, können wir den Effekt verringern.
    Wenn wir die Menge an zurückgehaltener Essenz variieren, müsste sich über einige Experimente die ideale Menge ermitteln lassen, um die Nebeneffekte zu minimieren, ohne die Schutzfunktion zu kompromitieren."
    murmelte er.
    "Wir müssten also heraus finden, wie niedrig wir das angestaute Energielevel ansetzen können, ohne dass es seine Schutzfunktion verliert...
    Hmm... dafür müssen wir eine Testumgebung schaffen, in der wir sowohl den Zustrom von elementarer Essenz, als auch einen vergleichbaren Sog wie in der Spiegelwelt simulieren können... Darüber hinaus einen oder mehrere fähige Heiler oder Magier, um die Veränderung der elementaren Essenz auf das Testobjekt zu überprüfen und wenn notwendig medizinisch einzugreifen."
    überlegte der junge Alchemist, und dachte nach, wie man all diese Bedingungen zustande bringen könnte.
    "Das mit der elementaren Essenz ist relativ kompliziert, aber ich denke, ich kann das Rezept eines Energiefluids so modifizieren, dass die enthaltene Energie weniger Magica als viel mehr Terra zugeneigt ist...
    Die viel größere Schwierigkeit wäre der "Sog" von außen. Wenn wir einfach Terra-Energie verabreichen würde dies unter normalen Umständen im Körper oder astralen Muster des Testobjektes - oder Person - verbleiben, und vermutlich von uns aufwenig wieder entfernt werden müssen, kommt also nicht in Frage...
    Du kennst nicht zufällig einen Magier, der eine Art kontrollierten Essenz-Sog erschaffen kann?"
    fragte er hoffnungsvoll Deirdre, aber er wusste selber wie unwahrscheinlich die existenz eines solchen Zaubers war, von den damit verbundenen Risiken gar ncht zu reden.
    "Sowas hatte ich befürchtet..."
    seuftste Martin, als Deirdre nicht direkt antwortete.
    "Nun, wir könnten immernoch mich selbst als Testobjekt verwenden, und das Fehlen meiner Essenzbarrieren und das damit zusammenhängende Abfließen magischer Energie als Substitut für den magischen Sog verwenden."
    murmelte er, ein wenig unzufrieden. Entgegen der Meinung, die einige seiner Freunde von ihm zu haben schienen war der junge Alchemist alles andere als erpicht darauf, mit Essenz an sich selbst herum zu experimentieren.

    "Unabhängig davon..."
    begann er, um das Gespräch von diesem unangenehmen Thema abzulenken.
    "Was deine Sorge angeht, dass du hier nicht als Quelle der Essenz fungierst, und zu dem Punkt, dass du dich an dem von Terra geheiligten Zirkel besser gefühlt hast... ich glaube persönlich nicht, dass diese beiden Punkte die Anwendung unseres hypothetischen Trankes behindern würden."
    fuhr er fort.
    "Allen meinen Beobachtungen zufolge, dienen die Freunde der Elemente ausschließlich in der Spiegelwelt als so starke Quelle elementarer Essenz. Hier auf Mitraspera selbst ist einfach kein Bedarf an so einer Quelle, sodass die Elemente sich auch nicht abrackern sie am Laufen zu halten. In dem Moment, wo einer von euch jedoch in die Spiegelwelt zurückkehrt, wette ich hingegen 7 Silber, dass die elementare Quelle sofort wieder zu sprudeln beginnt, da dann wieder ein "Bedarf" dafür besteht.
    Was die geweiten Zirkel angeht, so waren diese Stellen selbst so etwas wie große Quellen, sobald sie aktiviert und geweiht waren. Meine Theorie ist, dass an solchen Orten kein nennenswerter "Sog" von der Umwelt her bestand, da die Umwelt mit der Essenz quasi geflutet war.
    In gewisser Weise könnte man sagen, dass der Zustand, in dem du dich im Zentrum dieses Zirkels befunden hast, ziemlich genau dem Zustand entspricht, den ich mit dem Trank replizieren möchte."
    erläuterte Martin seine Theorien.
    Martin Kräuterer, Glückskind Terras
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  4. #4
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    "Ich glaube, du irrst. Wir sind keine Quellen, wir sind lediglich Durchflussobjekte, wie jeder Andere auch. Nur hat dieser Durchfluss uns selbst geprägt und wir sind in der Lage, diesen spezifischen Durchfluss eines Elements instinktiv besser zu nutzen. Wir mögen einen schnelleren Durchfluss haben, als Andere, weil wir empfänglicher für eine Art der Essenz sind und womöglich auch eine größere Wanne oder Flussbett haben, sodass der Fluß breiter ist und wir daher mehr schöpfen können, als jemand mit einem flachen Flußbett... aber wir sind keine Quellen. In der Spiegelwelt bricht die Quelle zusammen, aber dass Flußbett ist genauso groß und daher verlieren wir schneller das Wasser - die Essenz - und da wir so sehr von ihr geprägt sind, verlieren wir uns selbst wesentlivh schneller.
    In einem der Kreise ist ein feiner Bach, mehr ein Rinnsal zu spüren gewesen, aber von allen Elementen gleichermaßen und gleichzeitig, aber zu schwach, um unser spezifisches Flußbett auszufüllen. Wenn wir den Kreis weihen, verbreitern wir den Durchbruch zur Quelle, so vermute ich. Wir stoßen die Tür auf. Dann kommt nur noch diese eine Essenz hindurch und die anderen werden verdrängt. Wird der Kreis entweiht, schlägt man die Tür wieder zu und die Rinnsale aller tröpfeln wieder.

    Interessanterweise konnte ich irgendwie auch einen Hauch Essenz von anderen erhalten, wenn in meiner Nähe etwas getan wurde, dass sehr dem Element entsprach, ich vermute, ich habe dann auf den Abfluss der Anderen zugegriffen, nicht mehr gezogen, sondern lediglich aufgefangen von dem Rinnsal, den sie ausgesandt haben, ohne mehr einzusaugen, wie sie es tun, wenn sie elementare Zauber weben...
    Auch der Archon fühlte sich kurz besser, wenn in seiner Nähe getanzt oder musiziert wurde.

    Ich habe diese Kreise untersucht, speziell den vor unserem Lager als er Terra geweiht war. Diese Kreise spannen sich wie ein Netz über die Gegend, sind miteinander verbunden und mit etwas, dem ich nicht folgen konnte, sonst hätte ich mich verloren.

    Statt uns zu verändern, könntest du den Trank nicht verwenden, um in anderen Dingen Essenz zu halten? Diese Kugel, wenn ich sie mit Essenz geladen bei mir trug, habe ich sie mit der Zeit verbraucht, aber es ging mir besser. Wir bräuchten also nur mehr Speicher, die wir mit uns tragen könnten und sie bei Bedarf anzapfen könnten.
    Das geliebte Kind Aquas hatte eine große Speicherkugel, von der sie uns abgab, als es uns schlecht ging und die Almahandra hat uns von ihrm Fluss gegeben.

    Ich glaube, die Lösung liegt nicht darin, unseren Fluss zu ändern, sondern uns die Möglichkeit zu geben, den Fluss aufrecht zu erhalten.

    Ohne unseren Abfluss könnten sonst jene, die mit uns kommen nicht davon zehren, wenn sie es benötigen."
    Hüterin Deirdre Arianrhod,
    Die Gärtnerin mit dem Efeu auf dem Kopf

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