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Thema: Kapitel 2 : "Schatten" aus der Vergangenheit

  1. #1
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    Standard Kapitel 2 : "Schatten" aus der Vergangenheit

    Was: SL unterstütze Geschichte für alle aus dem Thread Einladung zum Bündnis + 1-3 Kämpfer...wenn sie wollen. Hat NICHTS mit Plot relevanten Dingen zu tun.
    Wo: Am Anfang 2 Tagesreisen von Bruckheim entfernt.
    Wann: Gerechnet vom ersten Morgen, nach der Zusammenkunft.
    SL Farbe: Grau und Kursiv
    Vorgehen:
    Posten innerhalb einer festen Reihenfolge? Also einer nach dem anderen? Nur SL kann zwischen posten?

    __________________________________________________ _________

    Die Hufe der Schlachtrösser von fünf Reitern, ließen auf der vom nächtlichen Regen durchnässte Straße große Drecksklumpen aufwirbeln. Reiter und Pferde wirkten irgendwie gleich, dunkel, matt...unauffällig. Die Mäntel mit Kapuze aus schwerem Loden bedeckten die Körper der Reiter und machten sie fast konturlos. Ein Beobachter hätte nur schwer die Gesichtszüge ausmachen können.
    Der vordere Reiter war offensichtlich ein wahrer Hüne von einem Mann, seine langen Beine und der mächtige Oberkörper ließen das Pferd unter ihm fast zu einem Pony werden. Sein Rücken wurde durch ein gewaltiges Breitschwert diagonal geteilt.
    Die vier anderen wirkten etwas weniger imposant und nichtsdestotrotz...gefährlich.

    Auf ein Handzeichen des Anführers hielt die Gruppe an. Die Pferde tänzelten unruhig hin und her, Schaum war an Hals und Flanken zu erkennen, und dunkles Blut tropfte von den Sporen der Reiter.
    Einer der vier blickte, so schien es jedenfalls, zum morgendlichen Himmel hinauf, seine linke behandschuhte Hand machte eine komplizierte Geste.
    Nichts geschah.

    Ein Grollen aus der Kehle des Hünen, ließ den kleineren Reiter auf seinem Pferd zusammen zucken. "Was ist los? Sag mir welche Richtung wir einschlagen müssen, Gideon!"

    Der als Gideon angesprochene wirkte..verwirrt. "Ich kann meine Magie nicht anwenden. Die Quelle ist da, aber ich kann die Stränge nicht weben. Es fehlt anscheinend ein Katalysator. Eine..Reagenz." Den letzten Satz presste der offensichtlich Magiekundige ungläubig zwischen seinen Lippen hervor.

    "Dann nutze halt eine Reagenz! Sofort!" Die Stimme des Hünen bebte vor verstecktem Zorn.

    Der Zauberer holte einige Pulver unter seinem Mantel hervor und begann wieder einige Gesten zu vollführen, diesmal manifestierte sich ein fast blutrotes Glühen vor seinem Gesicht.

    "Diese Richtung", sagte er bestimmt und deutete nach Osten." Höchstens 2 Tagesreisen".

    Die Reiter trieben ihre Pferde an....
    Geändert von Rohan Freyobar Trandoir (05.09.2012 um 23:55 Uhr)
    Erzmagus der roten Roben des Turmes zu Andur
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  2. #2
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    Jonar Kel saß im Lager, und beobachtet ruhig die Abbauarbeiten. Meister Rohan hatte das Erdlager bereits verlassen, Aelias war in den letzten Tagen oft und lange in der Sphärenakadamie, so lag es an Jonar dafür zu sorgen, dass die Gruppe des Ordens der Wahreit und Gerechtigkeit geregelt abreisen konnte. Sie würden in Mythodea bleiben, soviel stand fest. Jonar war sich noch nicht ganz klar darüber, was er davon halten sollte. Es war klar, dass Aelias Unterstützung bekommen würde. Es war weiterhin klar, dass der Orden der Wahrheit und Gerechtigkeit auch hier in Mythodea Fuß fassen wollte. Mit Kontakten wie Puck oder der Nyme des Westens sollte dies gehen...so sagte man Jonar.
    Er beobachtet das Treiben auf der Straße. Viele andere Lager wurden abgebaut. Es lag eine Aufbruchstimmung in der Luft. Er sah die Füchsin durchs Lager schreiten, bekannte Gesichter grüßend.

    Mehrere Wochen später war das Lager abgebaut und der Orden hatte das Erdlager verlassen. Man hatte Aelias Lorns Haus als vorläufiges Zuhause des Ordens bezogen. Von hier aus wurden weitere Bündnisse geknüpft, die Heimat von allem unterrichtet...unterwegs von einem Treffen mit dem Hauptmann des Roten Banners des Erdlagers, schnappte Jonar immer wieder Unterhaltungen von Leuten auf, die ihm auf dem Wege begegneten. Irgendetwas was hier in der Nähe passiert, soviel war sicher.
    Er nahm Brocken von Unterhaltungen auf. Irgendetwas von einer Gruppe Reiter, die man entfernt gesehen hätte...mächtigen, unheimliche Figuren....genauso die Pferde....keine Gesichter, Phobosaren ähnlich.....glühende Augen......Jonar stellte sie ohne es wirklich zu wollen diese Reiter vor....Moment....keine Gesichter, wie Phobosare, fast übermenschliche Körper, sowohl Reiter als auch Pferde...nein, das konnte nicht sein. Nicht hier. Was sollten sie HIER schon wollen?! In der Heimat Ashur, ja, aber auf Mythodea? Das war nicht möglich. Aber konnte er es riskieren so etwas zu ignorieren? Man müsste Rohan fragen...der war auf einem Treffen mit magiekundigen Freunden in Bruckheim....moment...magiekundige Freunde.....und dann Reiter in diesen Landen, die Hashashinen sehr sehr ähnliche zu sein schienen.....
    Jonar hoffte inständig, dass all dies Zufall sei.
    Er musste mit Rohan reden.
    Sofort.
    Geändert von Jonar Kel (06.09.2012 um 11:44 Uhr)

  3. #3
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    Wann: Eine Tagesreise von den Grenzen Bruckheims entfernt

    Langsam rumpelte der Karren des Händlers, gezogen von seinem einzigen Pferd, einem uralten Kaltblüter mit immensen Ausmaßen, den schlecht ausgebauten Weg entlang. Mathias aus dem Dorf Holsten, genannt der "ehrliche Matze", murmelte leise vor sich hin. Er verfluchte den Weg, sein Pferd, die dumme Entscheidung nach Mythodea zum neuen Kontinent zu reisen, die Götter und sein Glück ganz besonders.
    Lustlos schlug er mit einem Stock nach den Fliegen, die sich in stetiger Regelmäßigkeit auf seinem Körper niederließen.

    Erst fiel es ihm gar nicht auf. Aber dann bemerkte er das es still geworden war. Das Licht der morgendlichen Sonne fiel durch die Bäume um ihn herum, denen der anstehende Herbst noch nichts von ihrer Blätterpracht genommen hatte. Schatten bewegten sich auf dem Weg vor ihm. Matze blickte sich um. Nichts. Und genau dies beunruhigte ihn. Kein Vogelgezwitscher war zu vernehmen. Selbst der Wind schien eingeschlafen zu sein.

    Der Händler tastete unbewusst nach seinem schweren Jagdmesser, dass er immer griffbereit neben sich liegen hatte. Dort! Eine Bewegung. Er riss an den Zügeln und das Pferd blieb mit einem Schnauben stehen. Die Ohren des Tieres zuckten hin und her. "Hallo? Bei Terra, ist da jemand?" Seine Stimme verklang ungehört. Matze merkte wie sein Mund trocken wurde. Unerklärbare Angst kam in ihm hoch. Warum? Es war doch nur ein Weg, so wie er tausend andere bereits beschritten hatte. Nichts außergewöhnliches. Außerdem lag Bruckheim, oder wie diese Siedlung hieß nur eine Tagesreise entfernt. Und er hatte schon mehrere schwerbewaffnete Reisende getroffen.

    In diesem Moment, brach etwas hinter ihm durch das Unterholz. Der ehrliche Matze fuhr herum, seine Hände fanden das Messer und hielten es vor sich.....Ein Wildschwein...Ein verdammtes Wildschwein! Matze atmete tief ein und aus.

    Dies war das letzte Mal das er atmete. Der Tod kam von vorne.

    Arim ibn al Fark, Rafiq des siebten Grades, zog die Klinge seines Dolches mit großem Bedacht und Langsamkeit aus dem Herzen des Mannes, während seine rechte Hand den Mund seines Opfers bedeckte. Leicht und mit einer großen Vorfreude sprach er die magischen Worte die nötig waren, dem Händler neben seiner erbärmlichen Existenz auch noch seine Seele und damit das Leben nach dem Tod, zu nehmen. Der Assassine spürte wie die Lebensenergie mit jedem schwächer werdenden Herzschlag in ihn hineinfloss.

    Er hatte zwar den Befehl, niemanden zu töten, da er und seine Begleiter nicht die Aufmerksamkeit der Mächtigen in diesem Land auf sich ziehen wollten, aber wer würde schon einen schäbigen Händler vermissen?

    Der Späher verharrte noch einige Sekunden, dann war der ehrliche Matze tot. Mit einer geschmeidigen Bewegung ergriff Arim die Zügel des Gespanns und führte das Pferd auf einen engen Pfad der von der Straße ins dichte Unterholz führte. Das Pferd wieherte aufgeregt. Als der Wagen nicht mehr von der Straße aus zu sehen war, durchschnitt der Meuchler mit einer schnellen Bewegung den Hals des Pferdes. Sollten sich Wölfe oder Aasfresser an ihm gütlich tun.

    5Minuten später war der Späher auf dem Weg zu seinem Herrn. Er würde ihm berichten, das der Weg nach Bruckheim frei wäre...der Weg zu mehr Macht und Leben, als sie sich je erträumt hätten.
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  4. #4
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    Der Himmel war blau, die Sonne schien. Und trotzdem stimmte etwas nicht. Jonar brachte sein Pferd in den Trapp und sah sich um. Der Weg war leer, es war niemand vor ihm oder hinter im zu sehen. Er liess sein Pferd noch langsamer werden. zu seiner Linken war ein Wald, aber auch dort war nichts zu hören. Er musste sich geirrt haben. Er gab dem Pferd gerade die Sporen, als er mehrere Raben aus den Büschen hüpfend sah. Sie erschrecktend sich fürcherlich als er an ihnen vorbeiritt, und flogen weg...eigentlich hätte er nicht weiter darüber nachgedacht, aber warum sollten Raben auf einen Weg hüpfen? Diese Tiere waren schlau und mieden Menschen...Jonar machte kerrt, und fand einen kleinen Weg in den Wald...er vertaute mehr seinen Instinkten als sonst etwas. Auf dem weichen Waldboden waren Spuren zu sehen....nicht viele Stunden alt, vermutete Jonar. Seine Neugier war geweckt. Er folte dem Pfad weiter, wobei Pfad schon wirklich übertrieben war. Das Unterholz wurde immer dichter, und er musste vom Pferd absteigen. Von weitem schon sah er einen Wagen mitten im Unterholz....sofort griff er zu seinem Schwer und näherte sich vorsichtig. Er kam näher, und sah das Pferd des Wagens zuerst....das war wohl die Quelle der Raben....vorsichtig kam er dem Wagen noch näher, achtete gleichzeitig auf jedes Geräusch im Wald, das ihm verraten würde ob noch jemand in der Nähe war. Die Ladefläche war leer, aber oben auf dem Bock war etwas.....Jonar lief seitlich am Wagen vorbei, und sah die zusammengesunkente Leiche des Fahrers. Schon von hier konnet man die große Präzsion sehen, mit der alles geschehen sein musste. Eine Wunde, wohl direkt ins Herz....wer auch immer das war, er wusste was er tat. Die Leiche trug noch eine Tasche, sie schien ungeöffnet. Ein Dieb war es also nicht.....Jonar kam näher um die Leiche geneuer zu untersuchen. Er zog seine Handschuhe an und hob das Kinn der Leiche.....und sah die Augen. Er hielt inne. Er hatte schon viele Tote gesehen, viel zu viele. Immer war der Anblick schrecklich. Aber es gab nur eine Art des Todes, die solche Augen zur Folge hatte. Alles was vorher nur ein Verdacht war, war nun unbarmherzige Wahrheit. Er kannte diese "blinden" Augen. Die Konsequenz von dem was er sah, zuckte durch seine Gedanken.

    Rafiq. Hier.

    Er liess die Leiche los, rannte zu seinem Pferd, sprang hinauf, und ritt so schnell er konnte aus dem Wald. Auf dem Weg angekommen liess er sein Pferd in den vollen Galopp...

  5. #5
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    Wann: etwa 1 Stunde vor Hauptmann Kell neben der Straße nach Bruckheim

    Der Rafiq des 3. Grades, Trelworn Sondil spuckte verächtlich auf den Boden. "Verdammter Duncan! Warum muss gerade ich diesen stinkenden Kafir von einem Hauptmann töten? Nur damit du dir den Magus vornehmen kannst...und damit mehr Macht gewinnst als jeder andere Bruder. "
    Trelworn zog das feste Seil über den Weg und knotete das eine Ende an einen Stamm.
    Dann tarnte er es mit Staub und Erde ab und verschwand einem Schatten gleich hinter einem Baum. Dort zog er langsam seine beiden Kurzschwerter aus ihren Scheiden und fing an sie mit langsamen und sorgfältigen Bewegungen zu schleifen.
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  6. #6
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    Sein Pferd begann langsam Folgen der Anstrengung zu zeigen. Das Schnaufen wurde lauter, aber Jonar konnte es sich nicht erlauben, langsamer zu reiten. Er schätze die Rafiq hatten eine, vielleicht zwei Stunden Vorsprung. Es kam auf jede Minute an. Der Weg war zum Glück nicht zu voll. Leute hörten das im vollen Galopp befinden Pferd von weitem, und machten erschrocken Platz. Auch darum konnte Jonar sich nicht kümmern. Wenn die Rafiq so viel Mühe auf sich nahmen, in fremdem Landen nach Mitgliedern des Ordens zu suchen, so waren sie sicher nicht wenige und sie waren sicher nicht schlecht vorbereitet. Was widerrum bedeutet: Jede Minute war wichtig. "Halt durch Junge", dachte Jonar während er das Pferd weiter vorrantrieb, "halt durch..."

  7. #7
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    Trelworn Sondil wurde langsam ärgerlich. Nicht aus Ungeduld. Ein ungeduldiger Rafiq macht Fehler. Nein...Die Gedanken an seinen Anführer machte ihn wütend. Aber Gefühle durfte ein Rafiq ebenfalls nicht die Oberhand gewinnen lassen. Er atmete ein und aus und sein Geist wurde wieder kalt. In der letzten Stunde, waren 3 Wanderer und ein Bauer vorbeigekommen.

    Irgendwann in den nächsten Augenblicken, musste der Kafir auftauchen. Und er würde ihn langsam töten um mehr Kraft aus seinem Tod und Schmerz zu ziehen.

    Zum hundertsten Male überprüfte er seine Waffen, die beiden Kurzschwerter, das Blasrohr, seine 6 Wurfdolche, die Garrotte und die 4 Wurfsterne.

    DA! Das Geräusch eines herannahenden Pferdes in vollem Galopp. Der verdammte Amr hatte Recht gehabt. Der Hauptmann kam. Der Rafiq lächelte in sich hinein, sie waren perfekt vorbereitet. Silwan, ein Rafiq des höchsten Grades, die rechte Hand Duncans, hatte seinen ersten Mord an einem hochrangigen Hellsicht und Antimagie Dozenten im Turm von Shin-Zu vollzogen. Diese Tat hatte ihm die Fähigkeit verliehen, die Auren einer bestimmten Person zu spüren und zu verfolgen, Hellsichtzauber zu stören und sich selbst "unsichtbar" für solche zu machen. Der uralte Erzmagus Trandoir hatte mit Sicherheit ihre Gruppe bemerkt....Aber nur ihre....

    Dann wandte er sich dem Seil zu, mit dem er gleich den einzigen Mann töten würde, der ihnen noch gefährlich werden könnte, weil er um ihre Herkunft und Schwächen wußte...

    Der Reiter kam näher...5...4....3....2....1 Der Rafiq zog an dem Seil. Das Pferd wieherte auf und strauchelte...dann flog der Reiter vorwärts und verschwand in einer Staubwolke....

    Sofort sprang der Assassine auf und zog im laufen seine Klingen...
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  8. #8
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    Es blieb absolut keine Zeit zu reagieren. Von jetzt auf gleich kam sein Pferd ins Straucheln. Obwohl Jonar mit aller Kraft versucht das Gleichgewicht zu halten, war dies von vornherein aussichtslos. Er fiel über den hals des Pferdes im hohen Bogen auf den Boden. Es blieb kaum genug Zeit um wengistens den Sturz abzufangen. Er fiel ziemlich unglücklich auf den linken Arm, schaffte es aber irgendwie sich dann abzurollen. Das alles rettete ihn aber nicht vor dem Staub, der ihm sämliche Sicht nahm, und eine Orientierung erstmal unmöglich machte. Es blieb auch keine Zeit sich zu wundern was passiert war, oder wie es dem Pferd ging. Der Staub in den Augen macht es schwer etwas zu erkennen, und der linke Arm schmerzte empflindlich. Noch während er versuchte wieder aufzustehen, saußte ein Wurfstern sehr nah an seinem Kopf vorbei. Jonar reagierte nur nach Instinkt: aus dem Versuch aufzustehen wurde eine Rolle rückwärts und der Versuch, die Lage überblicken zu können. Er wollte sein Schwert ziehen, aber bevor er das konnte ziele eine Klinge auf ihn, und hätte ihn direkt am Hals erwischt, hätte er sich nicht wieder gerade rechtzeitig nach hinten abrollen können. Er nahm eine Gestalt wahr, die für seinen Geschmack ihm immernoch viel zu nah war. Er griff wieder zu seinem Schwert, aber fand es nicht...Die Gestalt setzte zu einem neuen Angriff an, und Jonar musste wieder ausweichen, um Schlimmeres zu verhindern.

  9. #9
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    Der Rafiq lächelte bösartig. Zwar war der Kafir seinem Wurfstern ausgewichen, aber dies war sowieso nur eine Ablenkung gewesen. Zwei Scheinangriffe mit den Kurzschwertern hatten den Hauptmann nach hinten getrieben, weg...von seinem am Boden liegenden Schwert.
    Lässig stieß Trelworn die Klinge mit dem Fuß in die Büsche.
    Dann beschwor er seine Macht.
    Er spürte das Kribbeln in seinen Armen, seinen Händen, als die Kälte von der Ebene des Eises selbst, durch ihn hindurch floss. Der erlösende Schmerz als ein kegelförmiger Strahl reinster Kälte nach vorne schoß, ließ den Rafiq aufstöhnen.
    Gleich würde der Hauptmann kalt wie ein Fisch vor ihm liegen..und er ihm die Haut bei lebendigem Leibe abziehen.
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  10. #10
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    Im Kopf ging Jonar die Lage durch. Keine Waffe, auf dem Boden liegend...er war eindeutig in der schlechteren Lage. Es galt das zu ändern. Er sprang zum ersten Mal seitdem dieser Kampf losging auf die Füße, wenn auch in gebückter Haltung. Der Rafiq stand ein paar Meter entfernt. Jonar konnte keine Waffe in seinen Händen erkennen. Einen Moment wunderte er sich was er tat, dann spürte er ein Kribbeln...Magie wurde angewand...er kannte es von Rohan und von Aelias. Jonar verstand rein gar nichts von Magie, aber wenn sie angewand wurde, stellten sich ihm die Nackenhaare zu Bergen. Der Rafiq war im Begriff einen Zauber zu wirken...in dem Moment als der Rafiq die Arme nach vorn warf, sprang Jonar zur Seite...wieder keine Sekunde zu spät. Er spürte noch den eiskalten Hauch an ihm vorbeijagen, so kalt als würde ein Eissturm direkt neben ihm herfegen. Jonar landete auf dem verletzten linken Arm und stöhne kurz auf. Es war an der der Zeit dem Angreifer etwas zum Nachdenken zu geben....Durch das Ausweichen des Eiskegels war Jonar hinter einen Busch gesprungen. Dort zog er einen Dolch aus einem Stiefel, und bewegte sich so schnell aber so langsam er konnte um den Rafiq herum. Jonar hoffte inständig, dass seine Bewegung nicht sofort auffallen würden....dann hatte er den Überraschungseffekt auf seiner Seite.

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