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Thema: Erdlager, die Ruhe nach dem Sturm

  1. #21
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    Nun musste Kovu lachen "Ist das nicht ein wenig gemogelt?" Er nahm einen schluck aus seinem Wasserschlauch und wirkte dann wieder ernster. "Mein erster und bisher einziger Windstoß der geklappt hat war in der Schlacht. Wenn ich sehe das jemand unnötig leiden muss.. oder gar ein Freund oder eine Katze in Gefahr ist.. dann brauche ich für meinen Zorn keinen Zauber. Im Gegenteil.. ich bin eher schon zu impulsiev und muss aufpassen das ich nicht vergessen nachzudenken ehe ich handel."
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    .. und manchmal auch einfach nur ein nerviger Kater^^

  2. #22
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    Deirdre nickt. "Für Kampfmagie benötigt man häufig Gefühle. Da ich bis dahin keinen Zauber der Kategorie kannte, wusste ich nicht, was meine Lehrerin meinte, als sie sagte, ich müsse meinen Zorn in den Zauber legen.
    Wenn es dir in der Schlacht gelungen ist, dann hast du einen wichtigen Schritt getan. Meine erste Anwendung, die nicht gegen meine Lehrerin gerichtet war, endete damit, dass ich mit einem mentalen Nagel am Boden fest genagelt war, um nicht zu fliehen und als der Krieger mit gezogener Waffe auf mich zu kam, ich vor Schreck nichts zusammen bekam und mich am Boden zusammen kauerte.
    Die Angst überwiegte und ich konnte keinen Zorn entwickeln. Es braucht viel Übung, im richtigen Moment die richtige Menge Zorn bereit zu haben. Dabei helfen Erinnerungen an Situationen.
    Bei einem Windstoß ist das noch relativ harmlos, aber bei einem Feuerball bedarf es ziemlich starke Gefühle... Vielleicht ein Grund dafür, warum es mir nie gelingen wird, einen Feuerball herauf zu beschwören... Zu selten gab es Situationen, in denen ich wirklich töten wollte... ich kann mich gerade an nicht eine erinnern..."
    Hüterin Deirdre Arianrhod,
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  3. #23
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    "Ich weiß nicht ob ich Magie jemals als direckte Waffe anwenden möchte. Ich will schließlich bewahren... nicht zerstöhren." Kovu strich vorsichtig mit der Hand über eine Blume am Schrein. "Und doch werde ich mich entscheiden müssen, nicht wahr? Ich habe diese Gefühle.. diesen...... Beschützerinstinkt. Ich könnte niemals einfach daneben stehen und zusehen wenn jemand in Gefahr ist." Langsam hob er den Kopf und sah Deirdre an.
    "Dennoch will ich ein Beschützer sein... kein Mörder!"
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  4. #24
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    Deirdre nickte. "Du kennst die Wut, den Zorn, den es braucht, um Kampfmagie zu wirken. Es ist gut, wenn du nicht töten willst, aber was ist, wenn du es musst? Wenn man dich vor die Wahl stellt? Könntest du töten, um andere zu retten? Du tötest bereits, wenn du auf die Jagd gehst, um Nahrung zu finden. Warum fühlst du anders, wenn es um Zweibeiner geht?"
    Hüterin Deirdre Arianrhod,
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  5. #25
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    Im Schatten der Zelte, nicht weit vom Garten entfernt saß Martin im Gras, und genoss die Kraft des Lebens, die diesen Ort füllte.
    In seinem Schoß lag ein leeres Buch, im Gras neben ihm ein geöffnetes Tintenfass und in seiner Hand ruhte eine Schreibfeder.
    Die Tinte war schon am Kiel getrocknet, und ein paar schwarzblaue Flecken zierten das Schmierblatt, welches er für seine Notizen nutzen wollte.
    Auch wenn er selber keine magische Macht mehr anhäufen konnte, hatte der junge Alchemist doch einige Kenntnisse auf diesem Gebiet angesammelt, und wollte sie nun endlich zu Papier bringen, ehe ein glücklicher Pfeil bei der nächsten Schlacht sie für immer dem Vergessen anheim fallen lassen könnte.
    Doch wie die ganzen Tage zuvor verharrte die Feder kurz über dem handgeschöpften Papier, unsicher, wie er es schreiben sollte.
    Die uralten Runen, welche er würde niederschreiben müssen um das Wechselspiel der Kräfte, welches er beschreiben wollte, begreifbar zu machen, hatten auch schon für sich selbst genommen eine gewisse Form von Macht.
    Der Heiler wollte nicht riskieren, einem aufstrebenden Lehrling, der dereinst vielleicht das Buch in die Finger bekommen könnte, ein potenziell gefährliches Werk zu hinterlassen.
    So grübelte der Siegelstädter über mögliche Schutzzeichen nach, überlegte hin und her wie er das Ansammeln unkonntrollierter essenzieller Kraft durch die Runen verhindern könnte... und doch kam er zu keinem Ergebnis, denn genau jene Kräfte, welche er durch die Schutzzeichen auszuschließen gedachte, bräuchten ebenjene Zeichen, um selbst wirken zu können.

    Wärend er so über seinem eigenen kleinem Dilemma brütete, bemerkte der Ex-Runenwirker die anderen beiden Menschen kaum, welche sich auch am Garten eingefunden hatten.
    Mit den Gedanken noch immer in den Wolken, hörte er mit halben Ohr, wie sich langsam ein Gespräch zu entwickeln begann.
    Geistesabwesend erkannte er die Stimmen von Deirdre und noch jemanden, den er meinte zumindest einmal zuvor getroffen zu haben.
    Kurz überlegte Martin, ob er sich etwas weiter wegsetzen sollte, um die beiden nicht zu stören, entschied sich dann aber aus Bequemlichkeit dagegen.
    Nach seiner unfreiwilligen Erfahrung mit der Essenz des Untoten Fleisches war er um die Nähe des Heiligtums Terras dankbar, und er plante eh nicht, genauer zuzuhören.
    Beinahe gegen seinen Willen wurde der Alchemist dann jedoch doch hellhörig als sich das Gespräch langsam der Magietheorie zuwandte.
    "Vielleicht finde ich einen neuen Ansatz, wenn ich einmal die Erklährungen von jemand anderem lausche?"
    fragte er sich innerlich, und spitzte mit leichtem Schuldgefühl die Ohren.
    Leichte Runzeln legten sich auf seine Stirn, während er den Ausführungen der beiden lauschte. So sehr er sich auch beherrschen musste bei dem Gedanken an eine berserkende Deirdre nicht zu schmunzeln, so sehr sorgte ihn der Gedanke daran, seinen Zorn gebündelt auf seine Feinde loszulassen.
    Die Art der Magie, welcher er von den beiden hörte, sowohl von Deirdre, als auch von dem anderem - ein Schüler von ihr wie es sich anhörte? - erschien ihm fremdartig, auch wenn er zu einigen Elementen eine Parallele zu seiner eigenen einstigen Form ziehen konnte.

    Seuftsend stand der junge Mann auf, sammelte seine Schreibuntensilien ein, und ging langsam zu den beiden anderen herüber.
    "Entschuldigt, darf ich mich zu euch gesellen?"
    fragte er freundlich, während er in ihrer Nähe stehen blieb.
    "Vielleicht kann ich auch ein wenig zu eurer Diskussion beitragen, wenn es euch nichts ausmacht."
    Martin Kräuterer, Glückskind Terras
    2008 - 2016 Erdlager/ Feste der Vielfalt
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  6. #26
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    Deirdre sah auf und erkannte Martin. "Ja und nein." beantwortete die Druidin seine Fragen und ergänzte vorsichtshalber: "Setzt Euch. Etwas Schnittlauch?" Deirdre hob eine der Kräutertöpfe in seine Richtung.
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  7. #27
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    "Danke, gern."
    antwortete Martin, während er sich zu den anderen setzte.
    Vorsichtig holte er seinen Dolch hervor, und schnitt sich ein wenig des Krautes ab, wobei er darauf achtete, nicht zu viel zu nehmen. Dann griff er in einen seiner Beutel und ließ ein kleines Samenkorn zu Boden fallen.
    "Ich habe ein wenig von eurer Diskussion gerade mitbekommen... ehrlich gesagt bin ich etwas skeptisch, was den Einsatz von Zorn zum Wirken von Zaubern angeht... selbst wenn es Kampfzauber sind.
    Gerät einem das nicht viel zu schnell außer Kontrolle? Gerade Wut und Zorn sind ja kaum zu kontrollieren."
    fragte er.
    Geändert von Martin Kräuterer (12.08.2012 um 22:10 Uhr)
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  8. #28
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    "Ich kann töten wenn ich es will! Und ich tue es auch... aber ich tue es nur um mich oder andere zu verteidigen! Nie würde ich jemanden angreifen ohne zu wissen das er wirklich ein Feind ist... zu schnell ist ein Leben genommen das man nicht zurückgeben kann. Und dabei ist es mir gleich ob es ein Tier oder ein Zweibeiner ist.. ich achte alles leben." Kovu ließ die Hand langsam über den Bogen gleiten, der am Pavilion lehnte. Dann sah er wieder zu Deirdre. "Also wäre es nicht falsch Magie auch aggresiev zu wirken? Wenn man es zur verteidigung tut?"
    Er wirkte kurz nachdenklich wärend er seine Hände ansah. "Ich muss mich und andere im Notfall schützen können.. aber viel lieber vermeide ich den Kampf durch heimlichkeit.. ich bin Augen und Ohren.. und wenn nötig die Hilfe aus der Deckung.. aber kein Krieger."
    Kovus weitere Worte wurden unterbrochen, als sich plötzlich eine fremde Stimme einmischte die Kovu meinte schonmal gehört zu haben. Neugierig sah er den Neuankömmling an. "Terra zum Gruß." Sprach er freundlich und nickte. "Eine dritte Meinung wäre mir zumindest nicht unangenehm." Dann setzte er sich und hörte sich an, was der andere zu sagen hatte.
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  9. #29
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    "Nun, die Eigenschaften der Elemente zu nutzen, um diese zu kontrollieren bzw. einzusetzen ist allgemeinhin üblich. Natürlich muss man seine Gefühle kontrollieren können, damit sie eben nicht außer Kontrolle geraten. Aber das ist bei jedweder Magieanwendung notwendig. Elfen der Salamandersteine beispielsweise können Magie nur über Gefühle wirken. Sie spüren es, wenn etwas falsch ist und wollen es richten. Sie können nicht bewusst oder kontrolliert Magie wirken. Man kann ihnen nicht sagen: Mach mal einen Feuerfinger."
    Hüterin Deirdre Arianrhod,
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  10. #30
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    Martin sah von Deirdre zu dem Anderen, unsicher, wem er zuerst antworten sollte.
    "Deine Frage ist recht schwer zu beantworten."
    sagte er schließlich zu Kovu.
    "Ich bin übrigens Martin Kräuterer, ich glaube wir haben uns noch nicht vorgestellt, auch wenn es schwierig ist, bei dem großen Lager den Überblick zu bewahren...
    Was dein Problem angeht... ich persönlich sehe wenig Probleme darin, Magie auch etwas... offensiver zu nutzen, wenn es darum geht Leben zu retten.
    So wie jeder Heiltrank in zu hoher Dosierung zum Gift wird, kann beinahe jedes Gift auch zur Heilung genutzt werden. WENN man ganz genau weiß, was mann tut! "
    sprach der Alchemist augenzwinkernd.
    "Dasselbe kann man auch zur Magie sagen. Alles, ganz egal welcher Spruch, kann sowohl zur Rettung als auch zum Schaden anderer eingesetzt werden. Alles worauf es wirklich ankommt sind dein Einfallsreichtum, Vorsicht und die Absicht dahinter."

    Er wandte sich zu Deirdre um.
    "Kontrolle ist natürlich mit das wichtigste, auch wenn ich wie eben lieber das Wort "Vorsicht" verwende...
    "Kontrolle", ganz besonders der Gefühle ist mir in den Ausmaßen wie sie für einen Zauberspruch benötigt werden, eher... wie soll man es formulieren...?
    Derartige Gefühlskontrolle könnte dazu führen Gefühlskalt zu werden, oder zumindest abzustumpfen, während unzureichende Kontrolle den Zauber ausufern lassen könnte.
    Intuition und Intention hingegen, wie bei den von dir beschriebenen Elfen, sehe ich eine ganz andere Sache an...
    Als es mir noch möglich war, Heilzauber zu wirken, habe ich dies auch mit sehr viel Inbrunst und Emotion getan.
    Man steckt immer ein wenig von einem Selbst in seinen Zauber, dass kann man gar nicht verhindern oder ändern... zum Glück...
    Doch egal wie beherrscht man ist, Gefühle, ganz besonders negative wie Wut, Zorn, Angst und Verzweiflung wachsen oft so stark an, dass es sehr schwer wird sie zu Kontrollieren, und ehe mann sichs versieht ist man fast genauso sehr damit beschäftigt, sich selbst unter Kontrolle zu bekommen wie seinen Zauber... zum Teil mit desaströsen Auswirkungen.
    Deswegen nutzte ich gerne andere Quellen für meine Zauber. Bei dem beschriebenen Windstoß würde ich es zum Beispiel so handhaben, nur die Kraft der Luft anzurufen, in entsprechend starke Bewegung zu versetzen und in eine bestimmte Richtung zu lenken, anstatt die Luft mit Zorn gegen meine Feinde aufzupeitschen.
    Die Unterschiede sind nur sehr subtil, und von Außen so gut wie nicht feststellbar, doch ich persönlich fühle mich sicherer hierdurch.
    Müsse ich doch nicht mit der Angst leben, mich in meinen Zorn hinein zu steigern und zu wilde Winde zu beschwören, die das Ziel oder gar andere Nebenstehende ernsthaft verletzen, anstatt sie nur wie beabsichtigt von den Füßen zu heben."
    Martin Kräuterer, Glückskind Terras
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