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Thema: Erdlager, die Ruhe nach dem Sturm

  1. #1
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    Standard Erdlager, die Ruhe nach dem Sturm

    Ruhig und nur ganz leicht atmend saß Kovu im Schneidersitz vor dem Garten Terras und hatte die Augen geschlossen. Es war nun fast eine Woche seid der großen Abstimmung vergangen und noch immer schlichen sich leichte Zweifel in seine Gedanken. Aber wirklich verübeln konnte er sich das auch nicht, zu viel war in so kurzer Zeit geschehen. Zu viel, als das er es alles begreifen könnte. Also hatte er beschlossen sich erstmal wieder seinen Übungen zu widmen und das Kopf zerbrechen denen zu überlassen, die mehr davon verstanden.
    Für ihn war nun viel wichtiger den Weg der Magie weiter zu meistern. Zu oft hatte er daneben stehen müssen und kam sich hilflos vor. Kovu hatte das schleichende Gefühl nie helfen zu können. Sicher, er hatte das Amulett, welches die Malaka'Re gebannt hatte verbrannt. Aber das war auch schon alles was er fertig brachte... Feuer machen.
    Sonst war er wenig nützlich gewesen. Selbst die kleine Katze die er kennen gelernt hatte, verstand sich auf die Kunst der Heilung. Noch ein halbes Kind und dennoch geübter in der Magie als er. Nein! Das durfte nicht so bleiben. Er wollte helfen können! Wollte die Katzen schützen können... und alle anderen Kinder Terras. Das hatte er sich in den Kopf gesetzt, schon am ersten Tag nachdem er Deirdre getroffen hatte.... aber der Weg war noch so weit.
    Kovu seufzte leise und konzentrierte sich dann wieder auf seine Meditation und die Magie in sich.
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  2. #2
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    Deirdre kam gerade mit einem Eimer Wasser von der Wasserstelle. Als sie Kovu sitzen saß, ging sie einen Bogen um ihn und von der anderen Seite an den Garten heran. Sie wollte ihn nicht stören.
    Bei den Blumen angekommen, nahm sie eine Wasserkaraffe, befüllte sie im Eimer und begann, die Blumen zu gießen.
    Hüterin Deirdre Arianrhod,
    Die Gärtnerin mit dem Efeu auf dem Kopf

  3. #3
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    Kovu zuckte kurz und öffnete die Augen. Er hatte doch eben etwas gehört. Neugierig hob er den Kopf und sah Deirdre, die sich gerade um die Pflanzen kümmerte. "Terra zum Gruß Deirdre." Sagte er lächelnd und stand dann auf. Ein Gespräch mit seiner Lehrerin wäre nun vermutlich genau das richtige. "Brauchst du hilfe?"
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  4. #4
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    "Der Segen der Erdenmutter mit dir, Kovu. Verzeih, wenn ich dich gestört haben sollte." Sie hob eine Karaffe. "Wenn du magst, durch die warmen Tage brauchen unsere kleinen Schützlinge hier recht viel Wasser."
    Hüterin Deirdre Arianrhod,
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  5. #5
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    "Nicht nur die.." Kovu sah lächelnd auf seinen Wasserschlauch, ehe er die Karaffe aufhob und Deirdre half die Pflanzen zu bewässern. "Eigendlich bin ich sogar froh das du mich unterbrochen hast Deirdre. Da sind noch immer Dinge, die mich verunsichern." Er wirkte kurz nachdenklich. "Eines Nachts.. war ein Gelehrter bei uns im Lager.. er begleitete einen Freund der einen Teil des Talismans verdienen wollte. Dieser Gelehrte war der Meinung.. das Terra nicht komplett wäre. Er erklärte es mir mit einem Haufen Erde. Davon nahm er einen Teil der Erde weg und sagte das wären die Verfehmten.. und Terra wäre ohne sie nun unvollständig.. bis sie zurückkehren." Kovu goss eine weitere Pflanze und sah Deirdre dann unsicher an.
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  6. #6
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    Deirdre überlegte eine Weile. "Nun, es ist zum Teil richtig. Die Verfemten entstanden nicht aus Nichts. Die Ouai, oder besser gesagt, die Kel'Goron haben aus dem, was bereits exisiterte, die Verfemten erschaffen. Doch um bei deinem Bild zu bleiben: Wenn du ein Schaf scheerst und aus der Wolle einen Pullover webst, ist das Schaf dann weniger Schaf und wird es mehr Schaf, wenn du ihm den Pullover anziehst?"
    Hüterin Deirdre Arianrhod,
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  7. #7
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    "hm.. nein das nicht, aber es könnte krank werden wenn seine Wolle es nicht mehr wärmt." Kovu wirkte nachdenklich, wärend er Deirdres Worten lauschte und die restlichen Blumen dabei goss. "Es ist.... für mich vieles so verwirrend."
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  8. #8
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    "Aber die Krankheit kann man nicht dadurch heilen, indem man dem Schaf die Wolle wieder gibt. Was einmal getrennt wurde, bleibt getrennt. Man kann das Schaf heilen, indem man ihm neue Wolle wachsen lässt. Aber das Schaf bleibt mit oder ohne Wolle ein Schaf.
    Genauso ist es mit Terra. Sie bleibt Terra. Der Untot schwächt sie, da es den Kreislauf unterbricht. Wie das Schaf, das geschoren wurde. Aber es kann sich erholen. Nur wenn der Untot sich weiter ausbreitet, ist es, als wenn das Schaf immer und immer wieder geschoren wird. Aber das Schaf braucht seine Wolle im Winter, da es sonst erfriert. Ebenso muss der Untot aufgehalten werden, damit Terra gesunden kann. Es bringt nichts, etwas Verdorbenes annähen zu wollen. Wenn es zu lange getrennt ist, verändert es sich zu stark, als dass es wieder vereint werden könnte."
    Hüterin Deirdre Arianrhod,
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  9. #9
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    "Aber die Boro'Madar sagen das der Kampf falsch ist.. das ist verwirrend." Kovu seufzte. "Ich kämpfe nur um zu verteidigen.. aber ich kämpfe.. und das ist richtig.. würde ich es nicht tun würden andere vieleicht Sterben. Und dennoch sagt Terras Volk das es falsch wäre?" Kovu goss den letzten Rest Wasser in einen der Kübel und sah dann wieder zu Deirdre. "Aber ich kann sowieso niemanden schützen.. ich habe es versucht.. mit der kleinen Katzenschamanin. Sie ist in die Schlacht gelaufen um ihre Familie zu suchen.. ihr ist zwar nichts geschehen, aber... ich hätte auch nicht viel tun können wenn sie angegriffen worden wäre."
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  10. #10
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    "Die Boro'Madar haben selbst auch Krieger... Jäger. Kra'Por zum Beispiel oder der Rotbärtige." Deirdre zupfte etwas Unkraut und sortierte die reifen Kräuter in Schalen. "Es gibt viele Möglichkeiten für einen Kampf gegen den Untot. Ein Weg ist es, ihre Propaganda zu verhindern und andere aufzuklären."
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